Sardinien – Einmal um die Insel

Sardinien – Einmal um die Insel

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Einmal um Sardinien in 14 Tagen. Geht das? Ja, ist aber sportlich. Von der rauen Westküste über den sandigen Süden bis in den karibischen Osten der Insel führt uns diese Sardinien-Tour im Frühling. Warme Luft, leere Strände und kühles Wasser. Für Norddeutsche kein Thema…

ÜBERFAHRT GENUA-OLBIA

Die Tour startet Ende April mit der Fährüberfahrt von Genua nach Olbia auf Sardinien. Wir haben uns für eine Nachtfähre entschieden (Abfahrt 20.00 Uhr, Ankunft 8.00 Uhr). Kostenpunkt mit Tirrenia für zwei Bullitouristen inkl. Auto und Innenkabine: 372,00 Euro hin- und zurück. Allerdings schwanken die Preise, hin- und wieder vergleichen lohnt sich.

Tirrenia bittet, zwei Stunden vor Abfahrt im Hafen zu sein. Das macht auch tatsächlich Sinn, weil der Hafen in Genua wahnsinnig unübersichtlich ist – beim ersten Mal also genügend Puffer einplanen. Die Einweiser auf der Fähre sorgen mitunter für Schweißperlen auf der Stirn. Sie machen Stress ohne Ende, nehmen Schäden am Bulli in Kauf, Hauptsache es geht schnell. Also nicht stressen lassen, von den Typen.

OLBIA-LACONIA (Camping Isuledda)

Unser täglicher Begleiter bei der Sardinien-Tour ist der WoMo-Reiseführer von Peter Höh, Die schönsten Routen durch Sardinien. Der Mann scheint wirklich überall auf der Insel gewesen zu sein und hat zahlreiche praktische Tipps und schöne Stellplätze sinnvoll zusammengefügt. Absoluter Kauftipp.  Außerdem hat er das hilfreiche Sardinienforum ins Leben gerufen.

Erster Stopp für uns: Der Campingplatz Isuledda im schönen Nord-Osten der Insel.

Der Platz hat jede Menge „Erste-Reihe-Plätze“ mit schönem Blick auf Wasser. 2015 ist ein komplett neues Sanitärgebäude eingeweiht worden. Für uns der schönste Camping-Platz der Insel, viele andere sind leider in den 70/80ern stehen geblieben… Im Mai noch völlig unproblematisch, einen Platz zu bekommen, in der Saison ist reservieren Pflicht.

CAPO D’ORSO, PORTO POLLO, CAPO TESTA, ISOLA ROSSA

Weiter geht’s gegen den Uhrzeigersinn um die Insel. Wir stoppen am Capo d’Orso, einem berühmten Felsen im Norden – auch Bärenfelsen genannt. Nach knapp fünf bis zehn Minuten Fußweg über Treppen erreichen wir den Felsen, der tatsächlich ein wenig aussieht wie ein Bär. Von oben haben wir einen Blick rüber auf die Nachbarinsel Korsika. Nach ein paar Selfies im Wind geht es wieder runter und weiter zur Bucht Porto Pollo.

In Porto Pollo trifft sich die Wassersportszene. Kiter und Windsurfer kommen bei besten Windverhältnissen durch die Westlage voll auf ihre Kosten. Auch der Strand ist schick, uns allerdings zu windig, deshalb weiter…

Das Capo Testa ist so etwas wie das Nordkap der Insel aus purem Granit. Unglaublich bizarre Steinformationen – ein echtes Naturschauspiel. Im Mai schon gut besucht, im Sommer vermutlich die Hölle.

Die Nacht verbringen wir ohne Campingplatz auf einem Strandcampingplatz bei Isola Rossa am Spiaggia La Marinedda. Bis auf drei Häuser und einer Strandbar, die im Mai noch nicht geöffnet ist, gibt es hier nichts. Nur den schönen Sandstrand und ein paar gleichgesinnte in ihren Wohnmobilen. „Wildcamping“ ist übrigens offiziell verboten, so ziemlich überall auf Sardinien. Wenn allerdings nur zwei drei Mobile irgendwo stehen, gibt es angeblich keinen Stress. Wir hatten jedenfalls keinen.

Einige Kilometer weiter liegt der Ort Badesi Mare. Dort gibt es öffentliche Toiletten und Duschen.

VALLEDORIA, CIACCIA – AGRITURISMO BEDDA ISTA

Wir fahren weiter nach Valledoria. Ein typischer Urlaubsort mit vielen Pizzerien etc. Der Strand ist super schön, umgeben von hohen Dünen. Der Campingplatz Camping La Foce liegt durch eine kleine Laguna vom Strand getrennt. Boote shutteln die Gäste rüber. Der Platz ist ok, aber leider auch nicht mehr. Sanitäranlagen relativ dunkel und klein, Rasen (zumindest im Mai) noch nicht gemäht, wirkte etwas verwahrlost.

Zum Abendessen geht es einen Berg hinauf zum Agriturismo Bedda Ista. Der Weg hinauf ist nicht ganz ohne, viele Schlaglöcher. Dafür werden wir freundlich von einigen Hunden empfangen und der Wirtin. Es gibt ein Vier-Gänge-Menü für ca. 30,00 Euro, inkl. Wein und Wasser. Noch besser als das Essen ist allerdings der Blick über die Bucht beim Sonnenuntergang.

SPIAGGIA DELLA PELOSA, ALGHERO

Am nächsten Tag steuern wir einen der schönsten Strände der Insel an, so steht es im Buch. Und der „Spiaggia della Pelosa“ nördlich von Stintino hat wirklich keinen Grund, sich zu verstecken. Feinster Sandstrand, der flach ins tief türkisfarbene Meer abfällt, ein Traum. Allerdings Anfang Mai schon gut gefüllt. Viel Platz ist dort nicht, also im Hochsommer vermutlich auch nicht die erste Wahl.

Spiaggia Della Pelosa
Spiaggia Della Pelosa

Übernachtet wird Nahe der Hafenstadt Alghero auf dem Campingplatz Laguna Blu. Er gehört zur gleichen Gruppe wie Isuledda im Norden der Insel, entsprechend gepflegt auch der gesamte Platz. Leider ist der Strand vor dem Platz sehr dreckig und direkt an einer großen Straße – da hat Sardinien deutlich schöneres zu bieten.

Alghero selbst ist einen Besuch wert, viele kleine Geschäfte, Eisläden, Restaurants etc. Wirklich sehr nett für einen Nachmittag.

ÖL TANKEN IN SENEGHE

Wir machen einen kleinen Umweg nach Seneghe. Einem kleinen Bergdorf. Dort soll es, sagt Peter Höh in seinem Buch, großartiges Olivenöl geben. Nachdem wir die angegebene Adresse gefunden haben, klingeln wir an einem Einfamilienhaus. Von Öl steht da nichts, aber wird schon stimmen. Und tatsächlich. Eine ältere Dame geht mit uns in die Ölproduktion einige Straßen weiter und füllt uns drei Liter Olivenöl ab.

Ein echt guter Tropfen, das schmeckt auch der Nicht-Kenner. 26,00 Euro kosten die drei Liter. Im Sardinien-Shop werden sie für 48,00 Euro angeboten. Anschließend werden wir zu einem Glas Mirto eingeladen, Ein Likör, hergestellt aus den Beeren der Myrte. Was auch immer das ist, schmeckt erstaunlich gut und wird überall auf Sardinien getrunken.

FLAMINGOS IN PUTZU IDO – UND MÜCKEN

Für die kommende Nacht steuern wir den kleinen Ort Putzu Ido an, vor allem, um die Wellen zu reiten. Leider reichen die Wellen nicht aus. Wir freuen uns trotzdem, denn auf dem Weg begegnen wir Schafen auf der Straße und in Putzu Ido gibt es Flamingos zu sehen. Sie stehen in einer Lagune, in der auch Mückenlarven prächtig heranwachsen.

Auf unserem Stellplatz im Norden der Stadt (Su Pallosu) ist Kochen an diesem Abend unmöglich, zu sehr freuen sich die Mücken über unseren Besuch. Deshalb packen wir alles ein und gehen in die Nahe gelegene Pizzeria (hinter dem Kreisverkehr) essen. Beste Entscheidung des Tages, wir werden nicht enttäuscht.

 

PISCINAS – DÜNEN SOWEIT DAS AUGE REICHT

Die nächste Etappe führt über herrliche Serpentinen-Straßen mit großartiger Aussicht. Dann aber führt kein Weg an einem unfreiwilligen Stoßdämpfer-Test vorbei. Wer nach Piscinas will, muss mehrere Kilometer über Schotterpiste mit tiefen Schlaglöchern fahren. Wer durchhält, bekommt dafür eine riesige Dünenlandschaft mit bestem Strand als Belohnung. Dazu zwei Strandbars. Wir bleiben über Nacht, mit drei weiteren Wohnmobilisten und Bullitouristen.

Nach dem nächsten Strandtag besuchen wir den nahe gelegenen Campingplatz, eigentlich um essen zu gehen. Als die Rezeption nicht besetzt ist, entscheiden wir uns spontan für eine Dusche. Keine gute Idee. Ein Mann, augenscheinlich nicht gut gelaunt, gibt uns unmissverständlich auf italienisch zu verstehen, dass wir keine guten Menschen sind. Er sagt etwas von „Policia“ und „Photo“, zeigt auf unseren Bulli. Wir schämen uns und fahren. Schmarotzen ist uncool. Seinen Platz 30 Jahre lang nicht zu renovieren aber auch. So.

CAPO PECORA – STERNENHIMMEL DELUXE

Eigentlich wollten wir noch eine Nacht in den Dünen schlafen, die Drohung mit der Polizei veranlasst uns allerdings, den Weg fortzusetzen. Es geht zum Capo Pecora. Einen der schönsten Naturstellplätze, den wir gesehen haben. Zwar muss man am Ende der Straße mit etwas Anschwung über einen kleinen Hügel, aber das klappt. Ein Bulli-Pärchen aus Bremen ist schon dort, sonst niemand. Nach dem Sonnenuntergang tut sich ein Mega-Sternenhimmel auf, der Mond scheint diese Nacht nicht. Einfach nur Wow.

Essen gehen kann man hervorragend im Ristorante San Nicolo‘ Di Cavassa, nur wenige Autominuten Richtung Süden. Dort werden auch reguläre Stellplätze mit Meerblick vermietet. Auch schön, aber nicht ganz so wunderbar wie der Platz am Capo Pecora.

CHIA – TRAUMSTRÄNDE UND GEHEIMSTELLPLATZ

Auf der Suche nach den schönsten Stränden der Insel gelangen wir nach Chia. Hier gibt es gleich mehrere Traumstrände nebeneinander, weiß und fein. Zum Teil von Ferien-Resorts belagert, zum Teil etwas versteckt. Auf der Suche nach einem ausgewiesenen Stellplatz gelangen wir durch Zufall auf eine Rumpelstraße mit wenigen kleinen Parkbuchten. Blick auf die Bucht, kaum jemand der stört. Perfekt. Genaue Koordinaten verrate ich hier nicht, gern aber per Mail. Einfach melden.

COSTA REI – KARIBIKFEELING PUR

Nach einer weiteren Nacht in Chia verlangt der Körper eine echte Dusche und was dazugehört. Also geht die Reise weiter an die Costa Rei, auf den schönen Campingplatz Capo Ferrato. Familiengeführt, gepflegt, freundlich, einfach gut. Noch dazu einen perfekten Strand, weich, weiß und flach abfallend, einfach nur super. Leider (oder zum Glück) ist der Platz nicht besonders groß, insofern lohnt sich eine Reservierung. Anfang Mai gab es aber genügend freie Plätze.

Die beste Pizza, die wir auf Sardinien bekommen haben, gab es bei der Trattoria da Gianni, ausgeschildert wenige Autominuten südlich vom Campingplatz. Einfach nur lecker!

CAMPING L’ULTIMA SPIAGGIA – DER ULTIMATIVE STRAND??

Wir hätten gern noch eine Nacht an der Costa Rei verbracht, allerdings drängt die Zeit und so geht die Reise weiter Richtung Bari Sardo. Den im WoMo-Führer angepriesenen Stellplatz „Area Attrezata Camper Baia Cea Tortoli“ verlassen wir sofort wieder, eine Enttäuschung für uns. Stattdessen geht es zum Campingplatz L’Ultima Spiaggia. Ein echter Familiencampingplatz mit Poolanlage, Bühne, Airhockey, Animation und co. Allerdings erst in der Hochsaison. Der Strand ist ok, aber kieselig, also nicht der ultimative Strand. Jedenfalls für sardische Verhältnisse.

CALA GONONE – TRAUMBUCHTEN PER BOOT

Weitaus schicker und romantischer sind die Buchten um die Stadt Cala Gonone. Viele von ihnen sind nur per Motorboot zu erreichen. Es gibt geführte Touren für ca. 30,00 Euro. Ein Motorboot (Schlauchboot 40 PS, führerscheinfrei) für einen Tag mieten kostet 70,00 Euro plus ca. 30,00 Euro Sprit. Das lohnt sich schon, denn die Buchten sind der Hammer. Dort kann man in der Vorsaison fast allein am Strand liegen.

Wildcampen ist schwierig, deshalb geht es auf den Campingplatz Cala Gonone. Sehr enge Stellplätze, für WoMos echt schwierig, für Bullis aber kein Problem. Toiletten und Duschen gepflegt, Pinien spenden Schatten. Insgesamt ein guter Platz, sehr zentral aber nicht direkt am Wasser.

KÜHE AM STRAND – SPIAGGIA BERCHIDA

Ein weiteres Mal wildcampen steht an, dieses Mal ganz legal am Spiaggia Berchida. Für die drei Kilometer von der Hauptstraße zum Parkplatz brauchen wir gut 20 Minuten. Es ist die schlechteste Straße, die wir auf der Insel kennengelernt haben. Aber der Platz ist großartig. Natur pur, direkt am Strand. So schön, dass sich selbst die Kühe dort zum Sonnenbad niederlassen. Und das den gesamten Vormittag.

Das Wasser ist glasklar und türkis. Besser gehts nicht. Nur die Bremsen (also die Insekten) nerven etwas.

LETZTER STOPP – CAMPING LA CINTA

Das Ende naht, deshalb suchen wir uns einen Platz, Nahe Olbia. Die Entscheidung fällt auf den Campingplatz La Cinta. W-Lan, direkter Strandzugang, Shop, alles ok. Leider nur ein normales WC, sonst nur die beliebten Bodenlöcher. Schade, sonst ist alles super. Der Strand ist sehr schön, allerdings von vielen Liege-Verleihern geprägt. So ist das im touristischen Nord-Osten der Insel. Nach der Nacht geht es wieder auf die Fähre, leider…

FAZIT

Sardinien ist der Hammer für Strandliebhaber und Wassersportler. Praktisch hinter jeder Ecke lauert eine traumhaft schöne Bucht. Leider sind viele Strände im Westen sehr sehr schmutzig. Plastikmüll ohne Ende, das ist wirklich traurig, aber von Menschenhand gemacht. Ein weltweites Phänomen, auch vor unserer Haustür. Aber es gibt zum Glück auch sehr viele saubere Bilderbuchstrände.

Die Insel ist größer als gedacht, insbesondere durch die vielen Serpentinen-Straßen. Wer glaubt, er braucht für 20 km 20 Minuten, wird schnell eines Besseren belehrt. Aber die Fahrt über die Insel bringt einen Höllen-Spaß. Grundsätzlich ist eine Insel-Umrundung in zwei Wochen zwar zu machen, allerdings mit viel Fahrerei verbunden. Entspannter ist vermutlich, sich für eine Inselseite oder Hälfte zu entscheiden.

Die Überfahrt über Nacht hat absolut Sinn ergeben. Abends hin und abends zurück, so kommt man entspannt und ausgeschlafen an und kann den letzten Tag noch voll genießen und am nächsten Tag ausgeruht zur Heimreise durch die Alpen starten.

Der WoMo-Führer von Peter Höh ist ein absolut empfehlenswertes Buch, das an vielen Stellen wirklich weitergeholfen hat.

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8 Antworten

  1. Hallo Marc,

    danke für deinen kritischen Kommentar. Allerdings halte ich es für gewagt, uns vorzuwerfen, wir würden auf Kosten anderer sparen… Sicher, auf Campingplätzen einfach duschen zu gehen und dann weiterzufahren ist nicht in Ordnung. Da gebe ich dir völlig recht und das ist seit unserer Sardinien-Tour auch nicht wieder vorgekommen. Nicht aus Angst vor der Obrigkeit, sondern aus Einsicht. Dafür brauchten wir noch nicht einmal einen solchen Kommentar. Trotzdem bleibe ich dabei: Würde so mancher Campingplatz-Betreiber einen Teil von seinen Einnahmen in seine Einrichtungen reinvestieren, so würde es sicher sehr viel weniger dazu kommen, dass Bullifahrer und andere Camper kurz heimlich duschen und dann wieder abhauen. Denn wenn ein Platz einigermaßen zeitgemäß ausgestattet und gepflegt ist, dann ist das Argument genug, sein Geld auch dort zu lassen. Das tun wir auch sehr sehr gerne! Was allerdings viele Campingplatz-Betreiber insbesondere auf Sardinien und auf Korsika anbieten ist zum Teil unterirdisch. Da schlafe ich lieber fernab irgendwo, wo ich niemanden störe und dusche kalt oder am Strand.

    Zum zweiten angesprochenen Thema, die nicht perfekte Abwaschlösung. Ich weiß nicht genau, was du so abwäschst. Bei uns sind es meistens schon vorher mit Zewa ausgewischte Teller, Töpfe und Besteck. Im heißen Wasser mit einem Tropfen ÖKO-Spüli abgewaschen fließt danach etwa ein Liter Abwasser aus dem Waschbecken. Was da rauskommt kann man wahrscheinlich trinken, auch wenn es sicher beschissen schmeckt. Ich halte es für absolut vertretbar, der Umwelt das zuzumuten. Ich glaube, jede Ladung Frontscheiben-Wischwasser fügt der Natur größeren Schaden zu. Und falls doch mal mehr abzuwaschen ist oder der Öko-Spüli aufgebraucht ist, gibt es immer noch die Möglichkeit, einen Abwasser-Kanister zu nutzen. Da wir aber erst drei Mal in dem Waschbecken abwaschen mussten (weil wir eh meistens auf CP sind) brauchten wir diese Option noch nicht zu ziehen. Im Übrigen versuche ich mit diesem Blog lediglich, anderen Leuten zu helfen, beim Bulliausbau, bei ihrer Tourenplanung etc. Dafür bekomme ich kein Geld, ich zahle sogar etwas dafür. Wenn du für dich entscheidest, dass du eine andere Lösung bevorzugst, dann lass doch andere daran teilhaben – vielleicht ist ja noch eine gute Idee dabei.

    Hauke

  2. Ein VW-Caravelle kann recht teuer sein, ein Vanessa-Bett sei es sogar, Anreisekosten für Sprit und Fähre sind vorhanden, aber dann 500 m am Camping vorbei wild stehen, um am nächsten Tag kostenlos die Duschen des nahen Campings zu nutzen?
    Trotz aus der Angst vor der Obrigkeit hervorgerufenem „Schämen“ das eigene Tun rational zu begründen mit einer seit 30 Jahren nicht erfolgten Veränderung am Camping -(was hat dies mit dem eigenen Tun zu tun?) – läuft wohl unter der weit verbreiteten Cleverness. Und genau so clever ist es, das Abwasser gleich unter dem Bus heimlich herauslaufen zu lassen – das Gefälle für einen Kanister reiche nicht. Unglaublich. Wir sparen auf Kosten anderer, damit es für den Restaurantbesuch reicht.
    Übel.

  3. Hauke

    Hallo Gesine,

    Sardinien im T2 klingt perfekt. Wir waren im Mai dort. Deshalb weiß ich nicht, wie es im Juli aussieht. Vermutlich sind die schönen Plätze dann vergeben. Aber vielleicht fragst du mal im Sardinien-Forum von Peter Höh. Einfach mal Googeln. Die wissen das ganz bestimmt!! LG

  4. Gesine

    Hallo, wir wollen im Juli (geht leider nur dann) mit unserem T2 auch einmal rund um die Insel. Ist es tatsächlich nötig, auf den Campingplätzen zu reservieren?

  5. Waren ab Mitte Oktober für 3 Wochen auf der Insel.Da wird es mit den Campingplätzen schon dünn.Fast alle schliessen spätestens Ende Oktober.Wild stehen ist für eine Nacht kein Problem.Als Alternative kann man bei den Agroturismos stehen.Die Campingplätze habe alle 20€ für 2 Personen mit Strom gekostet,warme Duschen Incl.Die Insel ist eine Reise wert,etwas Zeit sollte man sich schon nehmen um alles geniessen zu können.Sehr nette und hilfsbereite Menschen,tolles Essen,vorzüglicher Wein,nur das Bier ist etwas teuer.Das erwähnte Buch fanden wir eine Katastrophe,aber so sind die Geschmäcker.Eine gute Karte und ein Reiseführer für ganz Sardinien tun es auch.LG MM

  6. Hey Jakob! Vielen Dank!! Wir sind ca. 2.000 km auf der Insel gefahren. Für meinen Geschmack einen Ticken zu viel, aber natürlich haben wir auch viel gesehen. Insofern waren wir schon happy. Auf den Campingplätzen haben wir im Schnitt 30,00 Euro für zwei Personen inkl. Bulli und Strom gezahlt, allerdings war das auch noch Nebensaison. In der Hauptsaison ist es natürlich DEUTLICH teurer. Wann solls denn losgehen??

  7. Hey!
    Das klingt nach einer wunderschönen Reise genau nach unserem Geschmack! Eine Frage habe ich jedoch: wieviele km seit ihr ca auf der Insel gefahren und was hab ihr im Schnitt für Übernachtungen ausgegeben? Natürlich nur grob…ist für mich als student aber durchaus interessant. Danke!

  8. Beatrice

    Haha! Kühe am Strand kenn ich sonst nur aus Indien – haben die sich verfahren oder sind es Reise-Kühe?
    😉

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