Ostern in Amsterdam

Ostern in Amsterdam

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Wer Ostern nach Amsterdam fährt, der muss Menschen mögen. Sehr sogar, und viele davon. Denn Ostern ist man nicht allein in Amsterdam… Trotzdem ein grandioses Wochenende mit exklusiven und explosiven Drinks.

CAMPING HET RIETVEEN

Leider war eine Woche vor Ostern der Campingplatz Zeeburg (citynah) schon voll, deshalb haben wir uns für Camping Camping Het Rietveen entschieden. Der Platz liegt eine halbe Fahrradstunde (wir fahren wirklich gemächlich) von der Amsterdamer City entfernt. Schöne Strecke, gut ausgeschildert inkl. kostenloser Fährüberfahrt. Der Platz ist an einem kleinen See gelegen inmitten einer Villen-Gegend. Eine Rezeption gibt es nicht. Man sucht sich einen freien Platz, die Besitzerin kommt dann irgendwann rum und kassiert ab. Duschen und Toiletten sind sauber, allerdings nicht geheizt. Anfang April gibt’s nachts also schonmal kalte Backen.

ANNE-FRANK-HAUS, GRACHTENFAHRT, FRIDAY NIGHT SKATE

Wie schon erwähnt: Amsterdam zu Ostern ist voll. Wir haben uns extra an den Stadtführer gehalten, der gesagt hat: Ab 18.00 Uhr wird die Schlange vor dem Anne-Frank-Haus kürzer. Denkste… Nicht an Ostern. Die Schlange war ca. 150m lang, deshalb hat sich das Kultur-Programm auf eine Grachtenfahrt beschränkt. Selbst das war nicht einfach, weil die Menschen gerne Boot fahren… Ist aber auch schön.

Über die Seite iamsterdam.com sind wir auf den Friday Night Skate gestoßen. Eine Stadtrundfahrt auf Inline Skates. So jedenfalls hatten wir es verstanden. Fail. Die Jungs und Mädels machen das jede Woche und laufen auf ihren „Rollschuhen“ schnell wie Anni Friesinger auf dem Eis. Und das etwa 20-25 km lang. Wir haben es probiert und nach nicht einmal zehn Minuten entnervt aufgegeben. Für ambitionierte Sport-Freaks sicher eine schöne Sache, für Normalos nicht zu empfehlen.

AFRIKANISCH ESSEN, EXPLOSIV TRINKEN

Entmutig, entkräftet und hungrig geht der Abend weiter, aber nicht zu Ende. Durch einen Zufall sind wir auf das Restaurant Restaurant Abyssinia (Speisekarte online) gestoßen, ein afrikanisches Restaurant. Dort wird tatsächlich mit den Fingern gegessen. Etwas gewöhnungsbedürftig aber mega lecker und außergewöhnlich.

Als Vorbereitung auf den Amsterdam-Trip haben wir uns die EinsPlus-Sendung „Auf drei Sofas durch… Amsterdam“ angesehen. Tolles Format, sympathischer Reporter (Thomas Niemietz). Auch die anderen Folgen lohnen sich.

In der Sendung geht Niemietz in der Chupitos Shooter Bar Amsterdam feiern. Dort gibt es rund 200 unterschiedliche „Kurze“ zu trinken (2,50€ aufwärts), die von den Barkeepern in Szene gesetzt werden. Es gibt Feuer, Flammen, Funken – ein wahres Spektakel!

 

FAZIT:

Amsterdam ist eine großartige Stadt für einen Wochenend-Trip. Allerdings sollte man sich schon überlegen, ob es wirklich Ostern sein muss. Da gibt es sicher entspanntere Wochenenden.

 

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