Kitesurf World Cup St. Peter-Ording

Kitesurf World Cup St. Peter-Ording

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Das wars dann wohl. Schluss mit lustig. In diesem Jahr war alles anders beim Kitesurf World Cup in St. Peter-Ording. Die Gemeinde und der Veranstalter haben ein neues Sicherheitskonzept. Und das ist rigoros durchgesetzt worden.

 

 

Klar, auch in den letzten Jahren war das Übernachten am Strand offiziell verboten. Gehalten hat sich daran kaum jemand, bei 30,00 Euro Strafe. Jetzt gibt es die Quittung. Wohl nicht nur für das Falschparken. Sondern für das Wilde-Sau-Spielen am Strand.

Glasflaschen durch die Gegend schmeißen, Müllberge liegen lassen, Toiletten kaputt machen, andere Leute verhauen – das geht gar nicht. Und all das hat dazu geführt, dass nun hart durchgegriffen wird. Schließlich liegt SPO im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Und die Gemeinde will alles dafür tun, dass das Land ihr nicht die Sonderrechte entzieht fürs Parken am Strand und Veranstaltungen. Irgendwie auch verständlich.

In diesem Jahr 2015 jedenfalls hat kein Auto mehr nachts am Strand gestanden. Dafür auf den Parkflächen in der näheren und nicht so nahen Umgebung. Eingerichtete Bus-Shuttle haben die Massen an Menschen kaum bewältigen können. Die Stimmung bei vielen: im Keller.

Zurecht. Denn das Flair ist verloren gegangen. Nachts von der Party ins Bett fallen, morgens den Parkwächtern die Kurtaxe zahlen, weiterschlafen und anschließend am Strand frühstücken – all das ist jetzt nicht mehr. Und das war der Grund, nach SPO zu kommen. Auf einer Kuhwiese kilometerweit entfernt zu stehen – das ist keine ernsthafte Alternative.

Schade. SPO, es war schön mit dir.

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