Dänemark

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Wind, Wellen und Wellness – einige Tipps für Dänemark. Es geht nach Blåvand, Rømø, Hvide Sande, Skagen und in die Hauptstadt Kopenhagen. Zusammengetragen aus mehreren kurzen Trips.

WELLNESS-CAMPING DELUXE

Den wohl besten Camping-Platz Nordeuropas (echt jetzt…), den gibt es am Rande von Blåvand im Süd-Westen Dänemarks. Hvidbjerg Strand heißt der Platz. Extrem familienfreundlich mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder und einem Spaßbad mit Rutschen und allem, was dazugehört. Aber auch extrem erwachsenenfreundlich mit angeschlossenem Wellness-Tempel (Ü16), der an manchen Tagen kostenfrei von Camping-Gästen mitgenutzt werden kann. Offenes Feuer brennt im Eingangsbereich der Sauna-Landschaft. Mehrere Saunen, heiße Bäder etc. gilt es auszuprobieren. Am schönsten ist der Blick aus der Panorama-Sauna und der riesige Open-Air-Whirlpool.

Der Strand ist nur ein paar Schritte durch die Dünen entfernt. Bis zum Ortskern mit Restaurants und vielen Läden mit Einrichtungs-Schnick-Schnack sind es rund 20 Minuten Fußweg. Auf dem Platz selbst gibt es einige Kochhäuser, top ausgestattet mit Gas-Herden und – für Schlechtwetterperioden – Fernsehern. Die Duschen und Toiletten sind gepflegt und sauber. Dazu noch die tolle Natur, einfach gelungen.

RØMØ

Rømø liegt direkt über Sylt, es gibt sogar eine Fährverbindung zwischen den beiden Inseln. Um nach Rømø zu kommen, muss man allerdings nicht mit der Fähre fahren. Es gibt eine Brücke auf die Insel. Sie hat ähnlich viel Natur zu bieten, wie ihre deutsche Schwesterinsel. Im Sommer ist sie auch ähnlich gut besucht, weshalb auch die Camping-Plätze ziemlich voll sind. Schön für Bulli-Fahrer: Man kann wie in Sankt Peter-Ording direkt mit dem Auto an den Strand fahren und die Sonne vom Bett aus untergehen sehen.

HVIDE SANDE – Surfer’s Paradise

Hier fühlen sie sich wohl, die Freunde der Bretter. Egal ob Windsurfen, Kiten oder Wellenreiten – Hvide Sande bietet für alle Wassersportfreaks super Bedingungen. Denn der Ort liegt direkt am Ringkøbing Fjord, also zwischen der Nordsee und einem großen Binnengewässer. Für Wave-Surfer und Wellenreiter ist also eher die Meerseite der Anlaufpunkt, die anderen treffen sich auf dem Fjord. Besonders anfängerfreundlich, weil das Gewässer am Ufer oft nur stehtief ist. Außerdem gibt es hier kaum Wellengang.

Übernachten können Bullitour-isten entweder auf ausgewiesenen Stellplätzen oder auf dem wirklich sehr schönen Dünencampingplatz Nørre Lyngvig Camping. Dort kann man sich seinen Platz in den Dünen selbst aussuchen, je nachdem wie viel Platz noch ist, gibt es da schon wirklich Sahne-Plätze. Durch die hohen Sanddünen geht es an den Strand. Die Sanitäranlagen sind modern und gepflegt. Der Platz ist noch dazu vergleichsweise sehr günstig.

SKAGEN – Wo sich Nord- und Ostsee treffen

Skagen ist die nördlichste Stadt Dänemarks. Wer dort hinfährt, sollte an der Råbjerg Mile stoppen. Das ist eine knapp 40 Meter hohe Wanderdüne, 16 Kilometer südlich von Skagen. Ein echtes Naturschauspiel, ähnlich wie die Dune du Pilat in Frankreich. In Skagen selbst gibt es nicht wirklich viel zu sehen oder zu erleben. Am Strand stehen, wie so oft in Dänemark, Bunker aus Weltkriegszeiten. Selbst der Leuchtturm ist grau. Dafür kann man von oben mit etwas Phantasie sehen, wo Nord- und Ostsee zusammenfließen. Schlafmöglichkeiten gibt es unter anderem bei Grenen Camping, direkt am Strand.

KOPENHAGEN

Die dänische Hauptstadt macht wirklich Spaß. Umringt von Wasser, viel Kultur, Bars, Restaurants, skandinavisches Flair. Leider allerdings überhaupt nicht für Bullitour-isten ausgelegt. Parken in der Innenstadt ist, wenn überhaupt möglich, sehr teuer. Erst recht, wenn kein Parkschein gelöst wird. Deshalb empfiehlt sich die Übernachtung beispielsweise auf dem Campingplatz Ishøj Strand Camping. Von dort aus geht es in rund einer halben Stunde mit der S-Bahn in die Kopenhagener City. Die S-Bahnstation ist rund 10-15 Minuten zu Fuß entfernt. Die Campingplatz-Rezeption hilft da gern und kompetent weiter. Angeschlossen ist eine Jugendherberge. Deshalb gibt es die Möglichkeit, Buffets zu buchen oder bei wirklich üblem Wetter auf ein echtes Zimmer umzusteigen. Der Platz selbst ist aber ganz in Ordnung. Nichts besonderes, aber auch nicht schlecht.

Zur Anfahrt nach Kopenhagen hat die Süddeutsche Zeitung einige nützliche Tipps zusammengestellt. Die Fahrt mit der Fähre von Fehmarn nach Rødby ist sehr unkompliziert und schnell. Deutlich entspannter als der Weg über Fünen und die Store-Bælt-Brücke – es sei denn, man ist eh schon im Norden.

Ach eines noch: Die berühmte Meerjungfrau in Kopenhagen… Also, muss nicht… Gähn…

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